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Stellungnahme eines BK-Mitglieds zum Schulhausprojekt

An der Informationsveranstaltung zur Schulhausabstimmung beschrieb Benno Zimmerli die Schulraumdiskussion aus seiner Sicht als Bürger und Bildungskommissionsmitglied.

Mein Name ist Benno Zimmerli. Ich wohne im Reidermoos und bin seit August 2016 Mitglied der Bildungskommission.

Ich bin als Neumitglied in eine Kommission mit bestehenden Mitgliedern gewählt worden. In den Diskussionen merkte ich, wie intensiv sich die Kommission mit dem Schulhausbau bereits befasst hatte, und spürte die Enttäuschung nach der Ablehnung im März 2015.

Ich fragte mich was die Hauptgründe dafür waren:
-nicht tragbare Kosten für die Bürger?
-verlorenes Vertrauen in die Gemeinde?
-eine Verunsicherung durch die Medien?
-evtl. sollte das Projekt noch einmal überarbeitet werden um mehr Klarheit zu schaffen?

Was sehr wahrscheinlich jedoch jedem bewusst ist, dass zusätzlicher Schulraum benötigt wird. Die ganze Diskussion ist jedoch sehr finanzlastig. Es wird keine Rücksicht auf die Kinder und die Schulorganisation genommen.

Was passiert in der Schule? Die Schule organisiert sich, sie macht aber zu viele Kompromisse:
-Es gibt Lehrpersonen, die einen Teil ihres Arbeitstages in Kellerräumen und Abstellkammern unterrichten.
-Es gibt andere Lehrpersonen, die im Winter mit Thermounterwäsche zusammen mit ihrer Klasse frieren, während sie ein paar Monate später im Sommer bei über 35 Grad im Zimmer vor Hitze fast zusammenbrechen. Im letzten Sommer sind drei Kinder im neuen Pavillon umgekippt.
-Seit dem Wasserschaden (im Februar) findet Unterricht immer noch in fremden Zimmern statt.
-Wir haben dieses Jahr zwei Kündigungen und eine vorzeitige Pensionierung unter anderem wegen der Raumsituation der Schule. Nur die Kinder müssen bleiben, haben aber das Glück, dass sie mit dem Klassenwechsel auch das Schulzimmer wechseln können.
-Räume wurden umgebaut und umgenutzt. Im Johanniter 4 wurde sogar die Garderobe halbiert, um Platz zu schaffen.

Es gab zwar einen Tag der aufgeschlossenen Volksschule, an dem in jedes Schulzimmer Einsicht genommen werden konnte. Wir möchten aber den Personen, die verhindert waren, auch die Möglichkeit bieten, sich direkt zu informieren. Darum haben wir ein Video auf die Schulhomepage gestellt. Es ist eine virtuelle Besichtigung von verschiedenen Räumen.

Das vorliegende Projekt deckt den dringend notwendigen Raumbedarf und hat sich als langfristige und kostengünstige Lösung herauskristallisiert. Die Schule wird aber weiterhin Kompromisse machen müssen, sie kann aber auf diese Weise funktionieren.

Unsere ältesten Schulgebäude (Pestalozzi, Richenthal) sind über 100 Jahre alt. Die Grundsubstanz auf 100 Jahre zu amortisieren wurde wahrscheinlich beim Bau so nicht eingeplant. Das älteste wird auch nicht das erste sein, dass wieder verschwinden wird.

Wir sollten aufpassen und uns nicht von falschen Versuchungen blenden lassen. Reiden braucht keine Übergangslösung für Schulraum, denn wir werden ihn langfristig benötigen. Die Schule braucht endlich wieder Entwicklungsmöglichkeiten.

Wir bitten euch, dem vom Volk gewählten Gemeinderat und Bildungskommission, der Schulleitung und den Fachleuten das Vertrauen zu schenken und dem geplanten Neubau zuzustimmen.
Nur mit einem angemessenen Projekt kann die Raumsituation verbessert werden.

Dokument Stellungnahme_Bildungskommission_zum_Schulhausneubau.pdf (pdf, 196.6 kB)

Schulstufe Betreuungsangebote, Kindergarten, Kooperative Sekundarschule KSS, Primarschule, Regionale Musikschule Reiden

Datum der Neuigkeit 17. Mai 2018

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